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Einblicke

Menschen, Technik, Produktionsverfahren... Auf dieser Seite möchten wir Ihnen unser Unternehmen mit kurzen Beiträgen näher bringen.

Wärmerückgewinnung

Umweltschutz und das Sparen von Ressourcen betrifft uns alle - und damit natürlich auch uns bei H&V. Deshalb haben wir bei der Errichtung unseres im Jahr 2015 neu eröffneten Werk 1 viel Wert auf den Einbau moderner und umweltschonender Technik gelegt.

Neben der durchgängig installierten stromsparenden LED- Beleuchtungstechnik wurde die neue Halle mit einer hochmodernen Anlage zur Wärmerückgewinnung mit zwei 5000- Liter- Pufferspeichern ausgerüstet.

Aufgrund unserer Produktionsverfahren müssen in allen Werkshallen durchgehend genau 25° Raumtemperatur herrschen, was unter normalen Umständen nur mit einem hohen Aufwand an herkömmlichen Brennstoffen erreichbar wäre. Da allerdings unsere Produktionsmaschinen eine große Abwärme erzeugen, ist eine Wärmerückgewinnungsanlage die optimale und gleichzeitig umweltschonendste Beheizungsanlage.

Sämtliche technischen Anlagen geben in unserem Werk 1 ihre Abwärme an die Wärmerückgewinnungsanlage ab. Dort transportiert ein Ventilator die verbrauchte, erwärmte Luft aus der Werkshalle nach draußen; ein anderer Ventilator befördert gleichzeitig frische, unverbrauchte Luft nach innen. Dabei wird die Frischluft durch einen Feinstaubfilter von Pollen und Feinstaub befreit. Im Wärmetauscher wird dann die Abwärme der verbrauchten Luft auf die gefilterte frische Luft übertragen – und zwar ohne dass sich die beiden Luftströme treffen. Somit wird verhindert, dass die alte, „abgenutzte“ Luft wieder in das Innere des Raumes transportiert wird. Durch die Abwärme der verbrauchten Luft wird die frische, einströmende Luft erwärmt und heizt damit wieder unsere Büros und die Produktionshalle.

Eine Wärmerückgewinnungsanlage kann allerdings nicht nur als Heizung, sondern auch als Kühlung verwendet werden. In kühleren Sommernächten umgeht die einströmende Luft den Wärmetauscher und bringt damit frische und kühle Außenluft in das Rauminnere, während die verbrauchte Raumluft weiterhin nach außen abtransportiert wird. Dabei spricht man dann von „kühler Rückgewinnung“.

Defibrillatoren in unseren Werkhallen

Jedes Jahr sterben in Deutschland mehr als 100.000 Menschen an einem plötzlichen Herztod. Das sind zwei- bis dreimal so viele Menschen, wie pro Jahr im Straßenverkehr ums Leben kommen.

Ein plötzlicher Herztod wird durch Herzkammerflimmern oder andere lebensgefährliche Herzrhythmusstörungen ausgelöst. Beim Auftreten einer solchen Störung kann oft nur der Einsatz von elektrischen Stromstößen einen tödlichen Ausgang verhindern.

Zum Auslösen der Stromstöße kommen sogenannte Defibrillatoren zum Einsatz. Während diese lebensrettenden Geräte früher ausschließlich in Krankenwägen und Krankenhäusern zu finden waren, sind heute immer mehr öffentliche Orte wie Flughäfen oder Bahnhöfe mit Defibrillatoren ausgestattet. An diesen Orten sind üblicherweise viele Menschen unterwegs, wodurch das Auftreten einer lebensbedrohlichen Herz-Rhythmusstörung wahrscheinlicher wird. Hier sollen die angebrachten Defibrillatoren ein schnelles Eingreifen ermöglichen. Zunehmend finden diese kleinen Lebensretter jetzt auch Eingang in die Fertigungshallen von Unternehmen - so auch bei uns von der Hofmann & Vratny OHG.

Im Jahr 2013 haben wir den ersten Defibrillator für unser Stammwerk in Steinkirchen angeschafft. In diesem Jahr kamen ein Exemplar am Nachschleifzentrum in Nürnberg sowie zwei weitere für Steinkirchen hinzu, so dass sich nun in jeder Werkshalle ein Gerät befindet und zum sofortigen Einsatz bereit ist.

Denn worauf es bei plötzlichen Herzanfällen hauptsächlich ankommt, ist ein sofortiges Eingreifen ohne jegliche Verzögerung. Mit jeder Minute, die nach dem Einsetzen eines solchen Herzanfalls bis zum Einsatz eines Defibrillators vergeht, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um 10%. Bereits nach drei Minuten setzt das Absterben von Gehirnzellen ein - es zählt also sprichwörtlich jede Minute. Da nicht immer ein ausgebildeter Ersthelfer in so kurzer Zeit zur Stelle sein kann, haben wir uns für die Anschaffung von sogenannten „automatisierten externen Defibrillatoren“ entschieden. Diese geben dem Anwender durch Sprachansagen genaue Anweisungen und können somit auch von Laien problemlos verwendet werden.

Bisher mussten wir die Defibrillatoren zum Glück noch nicht einsetzen. Sollte jedoch einmal der Ernstfall eintreten, kann schnell geholfen werden - denn jede Minute zählt.