Skip to main content

Präzisionswerkzeuge aus dem Hühnerstall

In diesem Jahr feiert das Unternehmen sein 40-jähriges Bestehen. Im Frühjahr 1976 gründeten Gerd Hofmann und Zdenek Vratny das Unternehmen. Ihr Firmensitz war damals eine Garage. Fräser wurden noch gar keine hergestellt, sondern lediglich nachgeschliffen. Elf Jahre später, 1987, kam es dann zu einer großen Erweiterung: Nun gab es auch eigene Fräser im Sortiment, und die Produktionsstätte wurde von der Garage in einen ehemaligen Hühnerstall in Steinkirchen verlegt, das heutige Werk 3.

"Wir sind stetig gewachsen", erzählt Andreas Vratny. Seit Mitbegründer Gerd Hofmann 2014 aus dem Unternehmen ausschied, leitet er zusammen mit seinem Vater und seinem früheren Kommilitonen Marius Heinemann-Grüder den Betrieb. 2003 wurde das Firmengelände um ein zweites Gebäude, das Werk 2, erweitert. Nur ein Jahr später kam das Nachschleifwerk in Nürnberg hinzu, wo mittlerweile weitere 15 Mitarbeiter beschäftigt sind. Mit dem Wechsel der Unternehmensführung begann der Bau des Werks 1.

Zuletzt stellte der Betrieb 1,6 bis 1,7 Millionen Fräser pro Jahr in 7000 verschiedenen Ausführungen her. Die Schneidendurchmesser der Fräser reichen von 0,1 bis 32 Millimeter, sie kosten zwischen zehn und mehreren hundert Euro. Die kleinsten Fräser sind beispielsweise für das Chipkartenmuster auf Geldkarten verantwortlich; die größten verwendet man für die Luft- und Raumfahrttechnik. Daneben sind Branchen wie die Medizintechnik, Brillenindustrie, der Automobil- oder Handybereich wichtige Abnehmer für die Fräser - immer allerdings mit einem Großhändler dazwischen geschaltet.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.